Transport

Die meisten Hunde müssen früher oder später mal transportiert werden. Einige tun dies auch regelmässig um zur Arbeit zu gelangen oder mit dem Hund einen Ausflug zu machen. Welche Vorschriften und Sicherheitshinweise dabei beachtet werden müssen, erkläre ich euch in diesem Blog. 

Es sollten immer generelle Punkte beim Transport von Tieren, und somit auch von Hunden beachtet werden. Laut Tierschutzgesetz, welches bei jeglicher Art von Transport (egal ob mit dem Auto, ÖV etc.), muss der Hund ausreichend Platz haben. Trinkwasser muss in genügender Menge angeboten werden. Ausserdem muss der Hund davor geschützt werden, dass er sich nicht leiden muss oder sich verletzen könnte. Regelmässige Pausen bei längeren Fahrten sorgen für genügend Bewegung und Versäuberungsmöglichkeiten. Vor Witterung muss der Vierbeiner ebenfalls ausreichend geschützt werden (Kälte, Hitze, Zugluft…).

So bitte nicht!

Wer bereits im Welpenalter den Transport positiv aufbaut, hat später einen gemütlichen Fahrgast an Bord. Anfangs haben viele Hunde Mühe mit dem schaukelnden und schwankenden Untergrund. Sie sind entweder ängstlich oder ihnen wird übel. Bei heissen Tageszeiten und lange Staus sind zu vermeiden. Er sollte nicht direkt der Sonne ausgesetzt sein. Lautsprecher in der Nähe des Hundes sollten wenn möglich ausgeschaltet werden. 

Stylisch und sicher unterwegs.

Auto

Mit dem Auto ist man sehr flexibel. Gerade auch mit dem Hund kann es sehr praktisch sein, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. So ist er nirgendwo im Weg und er hat einen sicheren Hafen beim Transport. Vorausgesetzt ist natürlich, dass der Hund schrittweise an das Autofahren gewöhnt wurde. Denn nur so fühlt er sich im Auto sicher. In der Schweiz gilt ein Hund im Auto als «Fracht» und muss entsprechend gesichert und transportiert werden. Das heisst, dass der Hund den Fahrer nicht stören, ablenken, behindern oder gefährden darf während der Autofahrt. Somit ist klar, dass der Hund nicht einfach frei im Auto herumturnen darf. Bei einer abrupten Bremsung darf er, wie andere Fracht auch, den Fahrer nicht gefährden. Ist ein Hund nicht entsprechend abgesichert, würde gegen diese Vorschrift verstossen werden. 

Chanti hat genügend Platz in ihrer Box und fährt sicher im Auto mit.

Es gibt also verschiedene Möglichkeiten, den Hund vorschriftsgemäss im Auto (oder in ähnlichen Fahrzeugen) zu transportieren. Einerseits kann man den Hund durch ein Gitter oder ein Netz im Kofferraum vom Vorderteil des Autos abtrennen. Eine weitere Lösung ist, den Hund anzugurten. Es gibt dafür extra Sicherheitsgeschirre (gut gepolstert, mit Sicherheitsverschluss), welche über eine Spezialleine wie ein Sicherheitsgurt in der dafür vorgesehenen Verankerung eingeklickt werden können. Zusätzlich kann man durch eine Plane, welche zwischen dem Rücksitz und dem Vordersitz befestigt wird, dem Tier mehr Sicherheit geben, weil es so nicht in den Fussraum oder nach vorne fallen kann. Die wohl beliebteste und vermutlich sicherste Lösung ist eine Hundebox. Einige Autohersteller bieten sogar passend für ihre Fahrzeuge vorgefertigte Boxen an. Es gibt sie in verschiedenen Formen, Farben und Modellen. In massiven Boxen sind sie nicht nur durch allfällige Vollbremsungen besser geschützt, auch bei einem Unfall schützt eine Box den Hund zusätzlich und kann eventuell das Weglaufen verhindern. Immer wieder entkommen Hunde bei Auffahrunfällen aus dem Kofferraum, weil sie nicht stabil gesichert waren. 

Auf dem Beifahrersitz sollten Hunde nicht transportiert werden, aus dem selben Grund wieso Kinder nicht dorthin gehören. Die Wucht des Airbags bei einem Unfall wäre viel zu gross.

Boxen gibts in vielen Formen und Grössen.

ÖV

Das Mitführen eines Hundes in den öffentlichen Verkehrsmitteln in der Schweiz ist erlaubt. Eine Person muss für den Hund verantwortlich sein und ihn so führen, dass er keine Gefahr für andere Passagiere darstellt. 
Es sollten immer die Bestimmungen der Anbieter betreffen der Regelung gelesen und befolgt werden. So vermeidet man Konflikte. 

Die Vorschriften regeln den Umstand, dass mitfahrende Personen nicht zu Schaden kommen. Aber der gesunde Menschenverstand bietet auch an, an das Wohl des Hundes beim Transport zu denken. Gut gesichert kann man auch ihm einiges ersparen. So kommen Hund, Halter und andere Passagiere gesund und munter ans Ziel. 

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