Unfall- und Krankenversicherung für den Hund

Hunde sind tolle Lebewesen. Dennoch können sie genauso unter Krankheiten leiden oder sich durch Unfälle verletzen wie wir Menschen. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, welche ohne aufwändige Behandlung wieder abheilen. Schnell ist es aber auch passiert, dass der Hund dem Tierarzt vorgestellt werden muss. Und sind wir ehrlich, lieber geht man einmal zu viel als einmal zu wenig. Wenn die Situation weniger schlimm ist als angenommen, dann ist man erleichtert. Man bereut es aber in der Regel nicht, eine professionelle Meinung eingeholt zu haben. Andersherum, wenn man den Tierarzt zu spät aufsucht, macht man sich eher Vorwürfe. Viele Hunde sind wahre Meister im Vertuschen von Schmerz und kaschieren lange, dass es ihnen nicht gut geht. Deswegen kann es gut sein, dass wenn wir bemerken, dass etwas nicht stimmt, der Hund bereits überfällig ist für eine medizinische Behandlung. 

Natürlich hoffen wir immer, dass unseren Hunden nichts passiert und wir den Tierarzt so wenig wie möglich brauchen. Und trotzdem sind wir froh, dass es gut ausgebildete Leute gibt, welche unseren Schützlingen in der Not helfen. Heutzutage haben Hunde einen ganz anderen Stellenwert in unserer Gesellschaft als noch vor einigen Jahren. Wir halten sie vermehrt als geliebte Familienmitglieder. Auch Arbeitshunde sind in der Regel in eine familiäre Umgebung integriert. Entsprechend viel geben wir für ihr Wohlsein. Was für Aussenstehende manchmal unverständlich ist, ist für Hundebesitzer ganz klar. Wenn man dem Tier irgendwie helfen kann, tut man es auch. 

Das böse Erwachen kommt dann leider oft, wenn die Tierarztrechnung zu bezahlen ist. Denn die Preise einer Operation oder einer langen Behandlung können schnell in grossen Summen ausarten. Aus diesem Grund ist es immer eine Überlegung wert, ob man den Hund über eine Kranken- und/oder Unfallversicherung versichert.

Zu beachten sind die verschiedenen Angebote, welche auf dem Markt sind. Wie bei den Versicherungen für Menschen gibt es auch immer mehrere Möglichkeiten bei den Hunden. Man kann für die Hunde sowohl eine Kranken- als auch eine Unfallversicherung abschliessen. Eine Kombination aus beidem ist ebenfalls möglich. Die Versicherungen haben immer individuelle Auflagen. Deswegen ist stets zu prüfen, was genau versichert ist, und was eventuell ausgenommen wird. 

So können zum Beispiel Unfälle im Training oder an Wettkämpfen ausgenommen sein. Genauso wie rassetypische Erbkrankheiten. Gerade bei Hunden, welche oft absehbare Leiden mitbringen, ist diese Abklärung sehr wichtig. Sonst steht man schnell vor einem Berg aus teuren Tierarztrechnungen, welche von der Versicherung nicht übernommen werden. Auch alternative Behandlungsmethoden sind nicht immer inkludiert.

Es gibt sowohl Versicherungen, die eigens für Tiere ausgelegt sind, zum Beispiel Animalia, Epona und wau-miau. Bei vielen Allgemeinversicherungen wie bei der Mobiliar, Helvetia und der Vaudoise kann man seine Tiere aber ebenfalls versichern. Ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall. So kann man für seine Bedürfnisse die passende Versicherung finden. 

Viele Versicherungen nehmen nur junge Hunde auf. Oder setzen eine hohe Versicherungsprämie an für ältere Hunde. Es lohnt sich demnach sich früh zu entscheiden, ob man seinen Hund versichern lassen möchte oder nicht. Jeder Hundehalter sollte sich mit dem Thema auseinandersetzen und für sich abwägen, welchen Weg man gehen möchte, mit oder ohne Versicherung. Eine andere Möglichkeit ist es, jeden Monat etwas zu Seite zu legen für Notfälle. Doch bei teuren Behandlungen kann man so schnell an seine Grenzen stossen. 

Einem Tierhalter muss bewusst sein, dass er die volle Verantwortung für ein Lebewesen übernimmt, auch wenn es manchmal teuer werden kann. Die meisten Besitzer möchten nur das Beste für ihre Hunde und so lohnt es sich immer, vorgängig zu überlegen, wie man eine Krankheit oder einen Unfall finanziell absichern kann. Was sind eure Erfahrungen mit Versicherungen?

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