Schlafplatz

Dass Hunde genügend Ruhezeiten und Schlaf brauchen, haben wir in den Blogs schon oft berichtet. Und heutzutage gibt es so viele verschiedene Schlafplatzmöglichkeiten für Hunde. Die Hundehütte ist mittlerweile ziemlich aus der Mode gekommen. Bei vielen passt das Hundebett sogar farblich in die Wohnung. Natürlich wissen wir, dass das dem Hund ziemlich schnuppe ist. Hauptsache er kann sich gut ausruhen, kann trotzdem dabei sein und natürlich bequem muss es sein. 

Material

Hundebetten oder -körbe gibt es mittlerweile in allen Formen und Farben. Für jede Vorliebe ist etwas zu finden. Das Material spielt dabei eine wichtige Rolle. Einige Hunde mögen es kuschelig weich, andere lieben eher kühle Materialien. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass mein Hund viel schneller zur Ruhe kommt, wenn er etwas eingefasst wird von seinem Kuschelkörbchen. Das wirkt beruhigend. Aber nicht jeder Hund braucht das. 


Bei jungen Hunden kann es passieren, dass das Körbchen als Kauknochen herhalten muss. Da empfiehlt es sich, ein robustes Material zu wählen. 
Da ein Hundekörbchen durchaus mal schmutzig werden kann und die meisten Hunde haaren, ist es empfehlenswert, dass man das Körbchen reinigen kann. Viele Bezüge sind abnehm- und waschbar. Andere kann man mit dem Staubsauger oder mit einem speziellen Textilreinigungsgerät (dämpfen) sauber machen. Es gibt auch Hygienesprays. Hier ist aber darauf zu achten, dass Hunde sehr empfindlich auf Duftstoffe reagieren können. 
Gerade Hunde mit dickem Fell fühlen sich besonders im Sommer auf kühleren Materialien wohl. Ansonsten weichen sie gerne auf den Boden aus. 
Beim Material des Schlafplatzes sollte darauf geachtet werden, dass der Hund sich nicht verletzen kann (z.B. mit den Krallen hängen bleiben). 

Grösse

Grosse Hunde brauchen eine grosse Liebefläche. Der Hunde sollte sich auf einem Schlafplatz gut ausstrecken können, um erholsam zu schlafen. Kleinere Hunde mögen es oft etwas enger. Aber auch für sie sollte genügend Platz vorhanden sein. 

Stellplatz

Schlafplätze sollten nicht an Orten stehen, an denen es sehr heiss, kalt oder laut ist. Auch vor Zugluft sollte der Hunde geschützt sein. Hier kann auch ein Rand am Körbchen vor Zug schützen. Ansonsten entscheidet einfach häufig die Wohnsituation, wo der Platz hinkommt. 

Ruhezone

Weil ein Schlafplatz eben auch für das Ausruhen ist, sollte er an einem Ort sein, an dem der Hund gut zur Ruhe kommt. Irgendwo, wo es nicht hektisch und laut zu und her geht. Ein Ort, an dem der Hund nicht immer in Lauerstellung ist. Gerade in einem Haushalt mit vielen Familienmitgliedern ist es umso wichtiger, dass der Hund einen sicheren Rückzugsort hat, an dem er in Ruhe gelassen wird. Und das soll auch ganz klar kommuniziert sein. 

Trotz der benötigten Ruhe ist es für den Hund als soziales Wesen wichtig, dass er auch die Möglichkeit hat, nahe bei seinen Menschen zu ruhen. Wenn es der Platz zulässt, sind daher verschiedene Ruheplätze am besten. So kann der Hund sich aussuchen, ob er mehr oder weniger Abstand braucht. 

Verschiedene Varianten

Im Fachhandel gibt es unzählige Varianten von Hundeschlafplätzen. Viele Hunde fühlen sich in einer «Höhle» besonders wohl. Daher stellen viele eine Box zuhause auf. Dabei muss darauf geachtet werden, dass man diese nicht zumachen darf (Gesetz). Gross im Trend sind flauschige Kringel. Aber auch orthopädische Betten (besonders bei grossen, schweren Hunden). Schlussendlich müssen Hund und Halter entscheiden, was für beide stimmt. Dabei muss es auch nicht immer der teuerste Schlafplatz sein. Mila ist zum Beispiel seit Jahren happy mit einem ausrangierten Kopfkissen.

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