TrickDog

Hunde, die Tricks beherrschen, sind wohl nett anzuschauen, aber wirklich einen Sinn dahinter erkennen, kann man auf den ersten Blick nicht. Schnell belächelt man die Hunde als dressierte «Zirkustiere». Hinter TrickDog steht aber viel mehr als einfach «nur» Tricks zu üben. 

Jeder hat eine andere Vorstellung vom gemeinsamen Zeitvertreib mit seinem Hund. Die einen lieben Action, die anderen bevorzugen ruhigere Aktivitäten. Bei TrickDog geht beides. Es steht die Kommunikation zwischen Hund und Halter im Vordergrund. Der Mensch muss den eigenen Hund gut kennen, um zu wissen, wie er am besten lernt. Weiss man das noch nicht, findet es man heraus. Denn es gibt nicht nur einen Weg, einen Trick zu erlernen. Die Wege sind divers. Es geht auch darum zu erkenne, was kann mein Hund bereits, wie weit kann ich ihn herausfordern, ihn aber nicht überfordern. Es verlangt Einfühlungsvermögen, Beobachtungsgabe und Kreativität von Seiten des Hundehalters. 

Der Hund muss lernen sich auf etwas zu konzentrieren. Schritt für Schritt werden die Tricks erlernt. Die Schwierigkeitsstufen sind variabel. So können praktisch alle Hunde, die Spass am Tricksen haben, mitmachen. Am Anfang helfen kleine und schnelle Erfolge, um die Teams zu motivieren. Mit der Zeit kann man die Schwierigkeiten ausbauen. Der Hund lernt auf kreative Weise Probleme zu lösen. Dies kann auch im Alltag hilfreich sein, weil der Hund flexibel ist und nicht nach einem starren Muster agieren muss. Er kann auf einen breitgefächerten Pool an Lösungsansätzen zurückgreifen.

Hilfestellungen im richtigen Moment zeigen dem Hund zudem, dass er sich auf den Menschen verlassen kann. Die Bindung zwischen Hund und Mensch verfestigt sich durch die gemeinsame Arbeit. Das ist wohl der schönste Nebeneffekt. 

Die schrittweise Erarbeitung eines Tricks oder das Lösen eines Problems kann das Selbstvertrauen des Hundes stärken. Zudem muss er mitdenken und bei der Sache sein. Dies fordert den Kopf und lastet den Hund aus. Ein müder Kopf macht einen ausgeglichenen Hund. 

Neben dem, dass der Hund viele grundlegende Sachen auf- oder ausbaut wie Geduld, Konzentration, flexibles Denken und eine positive Bindung zu seinem Menschen, lernt er auch lustige Tricks. 

Hier ein paar Beispiele:

  • Pfötchen geben
  • Rückwärts gehen
  • verbeugen
  • Slalom durch die Beine
  • Socken ausziehen
  • sich in eine Decke einrollen
  • Öffnen von Gegenständen
  • Rolle

Natürlich ist das Repertoire der Blickwinkel-TrickDogs noch viel grösser. Es ist auch so, dass nicht jeder Trick jedem Hund liegt. Und nicht jeder Hund lernt einen Trick gleich schnell wie ein anderer. Es ist aber immer gut, die eigene Komfortzone zu verlassen und etwas neues und anspruchsvolleres auszuprobieren. Selbst wenn es mal länger dauert, bis der Groschen fällt und man verschiedene Wege ausprobieren muss. 

Habt ihr Lust auf eine neue Herausforderung oder möchtet ihr eure TrickDog-Fähigkeiten noch ausbauen. Gerne liefern wir euch neue Ideen und Ansätze in unseren Stunden. 

Was sind eure Lieblingstricks und welchen Trick hat euch alles abverlangt? Schreibt es in die Kommentare. Wir freuen uns auf euren Input.

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